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Tipps zur Vorbeugung gegen Legionellen

(vom 07.05.2020)

Der Energiedienstleister Techem hält einige Tipps parat, die gegen die Verkeimung der Trinkwassersysteme in Gebäuden helfen.

Trinkwasser ist in der heutigen Corona-Zeit wichtiges Lebensmittel und wichtig für die Hygiene der Menschen. Daher sollte auf die Trinkwassersysteme in Gebäuden nicht nur wegen ihrer Funktionalität, sondern auch wegen des Gesundheitsschutzes der Bewohner geachtet werden. Hierauf wies der Energiedienstleister Techem in einer Meldung hin. Wichtig ist demnach das regelmäßige Untersuchen des Trinkwassers auf Legionellen. Legionellen seien kleine Bakterien, die die Qualität unseres Trinkwassers und unsere Gesundheit gefährden. Und gerade jetzt, da wegen der Corona-Krise viele Bürogebäude, Schulen, Hotels, Ferienwohnungen und Sportanlagen leer blieben und Wasserleitungen stillstünden, vermehrten sich diese dort besonders gut. Dann verbreiten sie sich über die Rohrsysteme und könnten über den Wasserdampf, beispielsweise unter der Dusche, eingeatmet werden und grippeähnliche Erkrankungen oder Lungenentzündungen hervorrufen.

Doch Vermieter, Verwalter und auch Bewohner können selbst mit folgenden Maßnahmen einer Legionelleninfektion vorbeugen, so die Techem: 1. Wenn Leitungen länger als drei Tage nicht genutzt waren, sollten alle Wasserhähne und Duschköpfe heiß durchgespült werden. Dabei sollte man die Fenster öffnen und den Raum verlassen. 2. Eine regelmäßig Reinigung und Entkalkung der Wasserhähne sorgen dafür, dass die Legionellen keine guten Wachstumsbedingungen haben. 3. Wassertemperaturen zwischen 25 Grad Celsius und 55 Grad Celsius seien die ideale Brutstätte für Legionellen. Daher sollten Anlagenbetreiber die Warmwasseranlage in einem Temperaturbereich von mindestens 60 Grad Celsius fahren.

 

Redaktion: EK / Redaktion mehrFach

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